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BMW verdoppelt Absatz von Elektroautos

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Der BMW iX M60 hat eine Leistung von 619 PS. © BMW

BMW hat das Vorjahr weltweit knapp 2,4 Millionen Fahrzeuge abgesetzt. Das ist ein Rückgang um 4,8 Prozent. Erfolgreich lief indes der Absatz von E-Autos.

Wie der Autobauer am Dienstag mitteilte, war indes im Schlussquartal ein Aufwärtstrend sichtbar. 651 798 ausgelieferte Fahrzeuge der Konzernmarken bedeuteten einen Zuwachs von 10,6 Prozent.

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Für dieses Jahr nannte der Konzern keine konkrete Zielmarke, blickt aber optimistisch auf dieses Jahr. „Unser starkes Produktportfolio ist die beste Antwort auf ein herausforderndes Umfeld. Damit haben wir 2022 erneut den Absatz vollelektrischer Fahrzeuge mehr als verdoppelt“, sagte Vertriebsvorstand Pieter Nota. Man sei zuversichtlich, „dass wir diese Erfolgsgeschichte 2023 fortsetzen. Denn besonders bei unseren vollelektrischen Modellen verzeichnen wir weiterhin hohe Auftragseingänge“, so Nota weiter.

E-Anteil soll auf 15 Prozent steigen

Bei den vollelektrischen Autos will BMW zulegen. Hier soll der Anteil am Gesamtabsatz 2023 auf 15 Prozent steigen. Im vergangenen Jahr lag er mit 215 755 Fahrzeugen bei 9 Prozent. Dies war mehr als eine Verdoppelung gegenüber 2021.

In den großen Märkten entwickelten sich die Absatzzahlen im Gesamtjahr ähnlich. Den stärksten Rückgang erlebte der Konzern mit 7,5 Prozent in Europa. Der Absatz in China sank um 6,4 Prozent, in Amerika um 2,3 Prozent. Es gab auch Ausnahmen: Dass der Absatz in Asien insgesamt deutlich langsamer als im größten Teilmarkt China sank, verdankte BMW unter anderem starken Absatzzahlen aus Südkorea.

61.000 elektrifizierte Mini abgesetzt

BMW hatte bereits in der vergangenen Woche erste Zahlen genannt, unter anderem das Gesamtvolumen auf Konzernebene und von 2,1 Millionen Fahrzeugen für die Kernmarke BMW. Die Tochter Mini kam im Vorjahr auf einen Absatz von rund 293.000 Einheiten, was einem Rückgang von drei Prozent entspricht.

Allerdings nahm der Absatz bei den elektrifizierten Fahrzeugen zu. Insgesamt wurden rund 61.000 elektrifizierte Mini abgesetzt, ein Plus von 14,3 Prozent. Damit kommen diese Fahrzeuge auf einen Anteil von 21 Prozent bei der Kleinwagenmarke. Der vollelektrische Mini Cooper SE war zugleich mit 43.744 Einheiten (+25,5 Prozent) die meistverkaufte Modellvariante. (mit dpa)

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