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Hennessey Venom F5 Revolution: Track-Version des 1.817 PS-Viechs

Vergessen Sie Vmax-Versuche, hier geht es um Rundenzeiten

hennessey venom f5 revolution: track-version des 1.817 ps-viechs

Die Hennessey Venom F5-Familie wächst weiter und begrüßt ihr drittes Mitglied. Sagen Sie Hallo zum Hennessey Venom F5 Revolution. Dabei handelt es sich um eine Rennstrecken-optimierte Version des absurd starken Highspeed-Monstrums – weiterentwickelt für mehr Abtrieb und verbessertes Handling. 

Falls Sie in ständiger Angst leben, auf ihrem nächsten Trackday leistungsmäßig den Kürzeren zu ziehen – hiermit sollte das in aller Regel nicht mehr passieren. Auch der Venom F5 Revolution nutzt Hennesseys 6,6-Liter-“Fury”-Biturbo-V8. Wie bisher leistet er 1.817 PS und 1.617 Nm Drehmoment. Allerdings ist der Revolution der leichteste in der Sippe, kommt laut Hersteller auf unter 1.360 Kilo. Das ist mal ein leicht einschüchterndes Leistungsgewicht. 

Die meisten Änderungen flossen in die Aerodynamik und das Fahrwerk des Autos. Ein sehr großer, einstellbarer Heckflügel hilft bei der Erhöhung des Abtriebs. Bei 300 km/h erzeugt der Wagen nun 362 Kilo, bei 400 km/h sind es 635 Kilo.  

Dazu installiert Hennessey einen fetten Carbon-Frontsplitter, der die Luft davon abhalten soll, unter dem Auto zu fließen. Ein Heckdiffusor kanalisiert die Luft, die es drunter schafft. Winglets vor der Vorderrädern sollen den Grip und das Einlenkverhalten verbessern. Eine Dachhutze füttert den Motorraum mit Frischluft. 

Die Doppelquerlenker-Aufhängung wurde mit aggressiveren Sturzwerten versehen. Außerdem gibt es einstellbare Dämpfer, die mit simplen Werkzeugen an der Rennstrecke angepasst werden können. Größere Schmiederäder und Reifen ermöglichen etwas mehr Kontaktfläche.

Hennessey wird den F5 Revolution mit einem Onboard-Rennstrecken-Telemetrie-System anbieten, das Echtzeit-Monitoring ermöglicht. Zu den Features zählen unter anderen Rundenzeiten und G-Kräfte. Das Auto soll später im Jahr auch Test-Auslauf auf der Nürburgring Nordschleife erhalten. Wir sind gespannt, ob sich kompetitive Rundenzeiten ergeben. Bei Hennessey schließt man das nicht aus, macht aber wohl auch kein zu großes Aufhebens drum. 

“Haben wir vor, den AMG One auf der Nordschleife zu schlagen? Nicht zwangsläufig – das ist nicht der Grund, warum wir das Auto gebaut haben. Aber natürlich, an einem gewissen Punkt, wenn wir an der Nordschleife sind, schauen wir schon auf die 6m 35s des One”, so Firmenchef John Henessey.

Zur Erinnerung: Mercedes-AMG stellte erst kürzlich mit seinem Hypercar One einen neuen Rundenrekord für Serienfahrzeuge in der Grünen Hölle auf. 

Das Auto wird seine Weltpremiere am 15. Januar auf dem Miami Motorcar Cavalcade Concours d’Elegance feiern. Insgesamt sollen 24 Exemplare entstehen. Der Startpreis beträgt 2,7 Millionen US-Dollar. Laut Hennessey sind viele bereits verkauft. Nur eine Handvoll sei noch zu haben. Wenn Sie einen wollen, ist dann wohl Beeilung angesagt.

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