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Mann vertippt sich bei Digital-Vignette: 195 € Strafe

mann vertippt sich bei digital-vignette: 195 € strafe

Ein Lenker vertippte sich beim Ausfüllen der elektronischen Jahres-Vignette und muss dafür nun bezahlen.

Ein Lenker bezahlte die Autobahn-Maut im Vorjahr online, irrte sich dabei aber beim Eingeben des Kennzeichens. Das kommt ihn nun teuer zu stehen.

Er fühlte sich sicher, als ein Fahrer im April 2023 bei Altach (Vbg.) auf der Autobahn A14 in eine Kontrolle der Asfinag geriet. Der Vorarlberger hatte eine elektronische Jahres-Vignette gekauft, dabei jedoch einen folgenschweren Fehler begangen: Er vertippte sich bei der Eingabe seines Kennzeichens, bemerkte das aber zu spät. Das automatische Kontrollsystem konnte die digitale Vignette seinem Fahrzeug deshalb nicht zuordnen. Dem Lenker flatterte daraufhin eine Verwaltungsstrafe von 150 Euro ins Haus.

Der Bestrafte wollte das nicht auf sich sitzen lassen und legte eine Beschwerde ein. Doch das Landesverwaltungs-Gericht entschied nun gegen ihn: Er muss die Pönale bezahlen. “Es wird in der Mautordnung dezidiert angegeben, dass die Daten (Kennzeichen) vor der Benützung der mautpflichtigen Strecke zu überprüfen sind”, heißt es laut ORF im Gerichts-Entscheid. “Hätte der Beschuldigte die Daten – zumindest durch Abfrage des Kennzeichens im Vignetten-Register – kontrolliert, wäre ihm der Fehler leicht aufgefallen.”

Inklusive Beschwerde-Gebühren kostet den Vorarlberger sein Tippsler nun sogar 195 Euro. Einem Schweizer passierte im März 2022 dasselbe, als er auf der Autobahn durch Vorarlberg düste. Auch er hatte einen Fehler bei der Online-Eingabe des Kennzeichens gemacht, allerdings bei einem Mietauto.

Der Mann erhob Einspruch gegen die 150-Euro-Strafe und war im Gegensatz zum Österreicher damit erfolgreich. Er kam mit einer Ermahnung davon. Die Bezirkshauptmannschaft Feldkirch (Vbg.) argumentierte, der Österreicher hätte sein eigenes Auto-Kennzeichen besser kennen müssen als der Schweizer das seines Mietwagens.

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