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Los Angeles Auto Show 2018: Die Tops und Flops

Welche Messe-Neuheiten uns vom Hocker hauten und welche eher nicht …

los angeles auto show 2018: die tops und flops

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Top: Audi e-tron GT Concept

590 PS, 3,5 Sekunden auf 100 km/h, über 400 Km Reichweite nach WLTP, in 20 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen (dank 800-Volt-Technik) — klingt alles mega. Vergisst du aber fast, wenn du dir das Teil ansiehst.

Hier gipfelt die neue Marken-Designsprache in einem breitbackigen, retro-futuristischen E-Charmebolzen. Soll fast unverändert Anfang 2021 in Serie gehen. Blöd, dass es noch so lange dauert.

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Flop: BMW Vision iNext

Wo die elektrische Zukunft bei Audi heiß ist wie Frittenfett (siehe Bild vor diesem Bild), zeigt uns BMW dieses irritierende Ungetüm. Der Vision iNext hat viele total coole Ideen an Bord. Berührungsempfindliche (aufleuchtende) Stoffe und Hölzer zur Infotainment-Steuerung, einen saugemütlichen Lounge-Innenraum, einen E-Antrieb, der das Auto in unter 4 Sekunden auf 100 bringt und über 600 Km weit bringen soll, autonomes Fahren etc.

Aber muss das alles wirklich so gruselig verpackt werden? Mit einer „Niere“ größer als Bayern? Bleibt zu hoffen, dass das Design bis 2021 noch entschärft wird. Deutlich.

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Top: BMW M340i

Wir erinnern uns daran, dass wir das Design des neuen 3ers bei seiner Premiere in Paris mit etwas Häme kommentierten. Vor allem das Heck, dass uns vorkam, als wäre es von einem Lexus gefallen. Entschuldigung BMW, wir nehmen alles zurück.

Wie der neue, offiziell weltpremierende M340i da so in LA steht, mit M-Paket und allem Pipapo, sieht er einfach nur hinreißend aus. Wie reinstes Sportlimousinen-Konzentrat mit einem Schuss Sportlimousine. Sehr sportlimousinig ist auch der Rest: 6 Zylinder, 374 PS, 500 Nm, 0-100 km/h in 4,4 Sekunden, heckbetonter Allrad, Sperrdifferenzial. Sauber, sog I …

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Flop: Kia Soul

Na gut, der neue Soul ist jetzt nicht unbedingt ein Flop. Er ist scharf gezeichnet (mit dem wohl größten Schlafzimmerblick der Autogeschichte), hat einen sehr schicken Innenraum und kommt fortschrittlicherweise nur noch als E-Auto zu uns. Wenn die US-Daten auch hier gelten, dann sogar mit deutlich mehr Leistung (204 PS/395 Nm) und Reichweite (wohl um die 500 km).

Wo dann das Problem ist? Der kantige Kasten sieht mir in seiner dritten Generation irgendwie zu geschliffen aus. Er soll wohl cooler und sexyer daherkommen, ist aber nicht mehr so schön schrullig. Und das Heck ist fast ein wenig fad. Die Motor1.com-Kollegen sehen das übrigens völlig anders. Sie finden den neuen Soul großartig. Deutlich teurer als bisher dürfte er trotzdem werden.

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Top: Porsche 911 Carrera

Wenn ein neuer Elfer kommt, ist die Aufregung gewaltig. Das merkte man auch und gerade in Los Angeles. Bei der offiziellen Messe-Premiere musste Porsche irgendwann den Stand dicht machen, weil der Andrang zu groß war.

Zurecht? Das entscheiden Sie bitte selbst. Uns gefällt die neue, achte Generation. Vorne: Back to the Roots, hinten ein bisschen Sci-Fi, innen ganz frisch und trotzdem daheim.

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Flop: Volvo-Stand

Hm, was ist denn hier los? Ein großer Volvo-Stand und kein einziges Auto weit und breit? Volvo hatte bereits im Vorfeld der Messe angekündigt, kein Auto mit auf diese … ähm … Autoshow zu bringen. Stattdessen geht es den Schweden um ihre Connectivity-Dienste, Carsharing, das eigene Abo-Modell oder die Vision des autonomen Fahrens.

Entschuldigen Sie bitte, wenn uns das nicht gerade von den Stühlen reißt. Wir glauben – offenbar ganz unfortschrittlich – nach wie vor daran, dass die Zukunft des Automobils unter Umständen auch Automobile enthalten sollte.

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Top: Mazda 3

Der Vorgeschmack in Form des atemberaubenden Kai Concept vom Herbst 2017 war ein echter Kinnladen-Herunterklapper. Das man bei einem – Entschuldigung – profanen Kompaktauto wie dem neuen Mazda 3, das vor allem große Stückzahlen bringen und deshalb möglichst vielen Menschen gefallen muss, so nah am Concept Car bleibt, verdient Respekt. Der neue 3 ist ein echter Schönling.

Und er ist das weltweit erste Auto mit dem revolutionären Skyactiv-X-Motor, der dem Benziner all das gute Zeug eines Diesels beibringt. Bald wissen wir, ob das alles auch so gut fährt, wie es aussieht.

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Flop: VW-Stand

Volkswagen? Amerika? Image aufpolieren? War da nicht was? Der VW-Stand auf der LA Auto Show wirkte seltsam uninspiriert. Als „Neuheit“ zeigte man lediglich den I.D. Buzz Cargo, eine Art Nutzfahrzeug auf Basis des bereits bekannten Neuzeit-Elektro-Bullis I.D. Buzz. Letzterer kommt erst in drei bis vier Jahren auf den Markt. Dabei wäre es doch gerade im grünen Kalifornien schön gewesen, etwas Greif- und bald Kaufbares in Sachen E-Mobilität dabei zu haben.

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Top: Rivian R1T/R1S

Schon mal von Rivian gehört? Wir bis vor ein paar Tagen auch nicht. Das US-Startup existiert seit 2009. Jetzt schockt es die LA Autoshow mit den wohl aufregendsten Studien der gesamten Messe.

Ein Pickup und ein SUV, vollelektrisch, mit bis zu 800 PS, bis zu 180 kWh Akku, über 600 Km Reichweite, 0-100 km/h in 3 Sekunden (trotz 2,7 Tonnen) und einer Wattiefe von einem Meter. Ganz abgesehen davon sehen die beiden Kanten auch noch richtig schmackhaft aus. In den USA will man ab 2021 ausliefern. Zu Preisen ab 65.000 US-Dollar (staatliche E-Auto-Förderung inklusive). Fast zu schön, um wahr zu sein …

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Flop: Rivian R1T/R1S

… und genau das ist das Problem. Wie viele Rivians haben wir im Laufe der Jahre schon pompös aufschlagen und dann ganz leise wieder verschwinden sehen? Um die Antwort vorweg zu nehmen: Es waren viele.

Immerhin hat man mit Mark Vinnels und Antony Sherrif zwei Profis an Bord, die zuletzt McLaren aus dem Nichts zu einer veritablen Sportwagen-Marke entwickelten. Womöglich fahren diese E-SUVs dann sogar richtig unterhaltsam. Uns wird nicht viel anderes übrig bleiben, als abzuwarten …

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