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Hyundai Grandeur

Neuvorstellung: Hyundai Grandeur / Azera 2024 Perfekt für Korea

Das Oberklassesegment ist weltweit hart umkämpft und an den großen drei deutschen Modellen Audi A6, BMW 5er und Mercedes E-Klasse kommt man nur schwer vorbei. Erst jüngst stellte Mercedes seine neue E-Klasse der Generation W214 vor und noch im Mai soll ebenfalls von der nächsten Generation BMW 5er / i5 das Tuch gezogen werden. Beide werden mit langem Radstand auch in China angeboten. Da rutscht ein Modell wie der neue Hyundai Grandeur selbst in seinem Heimatland Korea schon einmal in die zweite Reihe, denn Mercedes E-Klasse und BMW 5er sind in dem asiatischen Staat beliebter denn je.

Perfekt für Korea

neuvorstellung: hyundai grandeur / azera 2024   perfekt für korea

© press-inform – das Pressebuero

Hyundai Grandeur 2024

Der neue Grandeur / Azera will mit einem Designausrufezeichen auf sich aufmerksam machen. Das neue Frontstyling kennt man bereits von neuen Modellen wie Sonata, Kona und Staria. So bietet auch das 5,04 Meter Oberklassemodell ein durchgehenden LED-Lichtband und weit nach unten positionierte LED-Hauptscheinwerfer. Nicht anders sieht es am Heck aus, denn auch hier gibt es in LED-Band, das alle Blicke auf sich zieht und einen fast übersehen lässt, wie weich die mit einem zusätzlichen Fenster ausgeführte C-/D-Säule nach hinten ausläuft. Tritt der Fahrer ans Fahrzeug heran, fahren die Türgriffe automatisch aus. Den Autoschlüssel kann man sich getrost sparen – das Smartphone in der Hosentasche reicht zum Öffnen und Schließen des Viertürers.

Ebenso puristisch wie außen geht es auch innen zu. Hier dominieren wie bei den anderen jüngsten Neuerscheinungen aus dem Hause Hyundai puristische Formen und die Konzentration aufs Wesentliche. Der Fahrer blickt auf drei große Bildschirme. Hinter dem wuchtigen Lenkrad werden die Fahrzeuganzeigen dargestellt, während der Zentralbildschirm nebenan Funktionen wie Navigation, Komfortmodule und Soundsystem bedient. Unter der durchgehenden Lüftungsleistung gibt es Direkttaster für schnellen Menüzugriff und nach Vorbild des Audi A8 einen zweiten Touchscreen darunter für die Klimatisierung. Deutlich verbessert zeigt sich die Komfort- und Sicherheitsausstattung des Grandeur. So gibt es nicht nur klimatisierte Sitzgelegenheiten vorne wie hinten, sondern vorne auch eine Massagefunktion und eine besondere Liegeposition. Auf Knopfdruck haben die Insassen durch das serienmäßige Panoramadach nahezu freien Blick in den Himmel und können die hinteren Seitenfenster elektrisch verschatten.

Der Antrieb Hyundai Grandeur überrascht nicht nur angesichts des leistungsstarken Wettbewerbsumfeldes. Die Basisvariante wird von einem 1,6 Liter großen Vierzylinderturbo angetrieben, der wie bei den anderen Modellen aus dem Hyundai-Konzern 169 kW / 230 PS / 350 Nm) leistet. Darüber rangiert ein 2,5 Liter großer Vierzylindersauger (146 kW / 198 PS) und ein deutlich standesgemäßerer 3,5-Liter-Sechszylinder mit 221 kW / 300 PS / 366 Nm. Für bestimmte Märkte wird eine 240-PS-Version mit Gasantrieb angeboten, die ebenfalls von einem 3,5 Liter großen Sechszylindersauger angetrieben wird. Eine Plug-in-Variante dürfte folgen; eine Elektroversion ist erst einmal nicht geplant. Das gilt eben auch für den Marktstart in Europa oder den USA, wo Hyundai in erster Linie auf kleinere Modelle und speziell SUV setzen will. Obligatorisch sind je nach Motorvariante Sechs- oder Achtgangautomatik sowie Front- oder Allradantrieb.

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