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KFV will E-Scooter bremsen und Fahrern Helm aufsetzen

kfv will e-scooter bremsen und fahrern helm aufsetzen

E-Scooter-Fahrer in Wien (Symbolbild)

Nach den neuen Regelungen für E-Scooter der Stadt Wien meldet sich nun das Kuratorium für Verkehrssicherheit. Ihnen fehlt eine Geschwindigkeitsregel.

Klaus Robatsch vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) bezeichnet die neuen Regeln gegenüber “Radio Wien” als einen “Schritt in die richtige Richtung”. Was ihm noch fehlt ist eine Reduktion der Höchstgeschwindigkeit. Momentan dürfen die E-Scooter mit maximal 25 km/h durch die Stadt flitzen. Robatsch ist das zu flott, er fordert ein Höchsttempo von 20 km/h.

Erst vor wenigen Tagen hatte die Stadt Wien neue Regeln für E-Scooter präsentiert. So soll es beispielsweise künftig weniger Leih-Scooter im Stadtgebiet geben. Die Flitzer dürfen dann auch nicht mehr am Gehsteig abgestellt werden.

Mehr lesen: Wien greift im E-Scooter-Chaos durch – neue Regeln fix

In Ländern wie Deutschland oder der Schweiz sind die E-Scooter bereits gedrosselt worden. Auch das Mindestalter zum Scooter fahren ist dort höher. Während man bei uns schon mit 12 Jahren (mit Fahrradführerschein sogar schon mit 10) mit den Scootern fahren darf, gilt in den Nachbarländern ein Mindestalter von 14 Jahren. Kennzeichen für die Scooter, wie sie zuletzt von der ÖVP gefordert wurden, sind kein Thema für das KFV.

Mehr lesen: Zu schnell – Wiener ÖVP will E-Scooter ausbremsen

Robatsch fordert hingegen eine Helmpflicht für E-Scooter-Fahrer. Das argumentiert er unter anderem mit den gestiegenen Zahlen an Verkehrsopfern von E-Bike- und E-Scooter-Fahrern. 2018 gab es demnach 1.025 Verletzte und 17 Tote, 2021 hingegen schon 2.560 Verletzte und 24 Tote.

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