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RAM Revolution: Wer braucht noch Teslas Cybertruck?

Auf der CES 2023 in Las Vegas gab es nicht nur Elektronik zu sehen. Einen großen Teil der Messe machten neue E-Autos und die E-Mobilität insgesamt aus. Und einen großen Beitrag dafür leistete der Konzern Stellantis. Unter anderem mit einem neuen Truck von RAM.

ram revolution: wer braucht noch teslas cybertruck?

RAM 1500 Concept CarBildquelle:

Stellantis-CEO Carlos Tavares und RAM-Boss Mike Koval haben auf der CES 2023 in Las Vegas einen neuen Truck vorgestellt, der die E-Auto-Zukunft der liebsten Fahrzeuggattung der Amerikaner zeigen soll: dem Pick-Up-Truck. Und RAM zeigt kein futuristisches E-Auto mit Panzerglas, sondern ein Konzept, das zwar an manchen Stellen verspielt ist, aber auch eine Fülle an tollen Ideen bietet. Mit dem RAM 1500 Revolution BEV Concept Car stellt man sich also bewusst gegen den Entwurf von Teslas Cybertruck.

RAM 1500 Revolution BEV Concept Car

Grundlage ist die neue E-Auto-Plattform von Stellantis, dem Mutterkonzern von unter anderem Opel und Peugeot. Auch RAM gehört zu diesem Konglomerat an Automarken. Die neue Plattform ist für große Elektrofahrzeuge entwickelt worden und nennt sich STLA Frame Architektur. Sie beinhaltet eine nicht selbsttragende Karosserie.

Das Batteriepaket ist mit der Unterboden-Vollverkleidung und einem aktiven Diffusor integriert. Damit sind Gleichstrom-Schnellladungen mit 800 Volt und bis zu 350 kWh möglich. Das bedeutet „in etwa 10 Minuten eine Reichweite von bis zu 160 Kilometern“, so Stellantis.

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RAM 1500 Concept Car

Ideen für den Pick-Up der Zukunft

Doch was sind die Ideen, die in zukünftigen Pick-Ups stecken könnten? Vor allem ist es bei RAM eine Menge Variabilität. So gibt es eine geteilte Hecktür, die seitlich zu öffnen ist und dann die Möglichkeit gibt, den Laderaum nach hinten ausfahrbar zu machen. Dazu gibt es „Saloondoors“ vorn. Das heißt, dass zwei Türen nach hinten aufgehen und damit auch keine B-Säule mehr möglich ist. Geladen wird über einen kleinen Roboter, der automatisch unter dein Auto fährt, wenn es in der Garage steht.

Der elektrische Antrieb unter der Karosserie von RAM bietet nicht nur eine Hinterradlenkung, sondern auch einen Kofferraum unter der Motorhaube. Und der kann mittels Durchreiche mit dem Innenraum verbunden werden. Das gleiche Konzept gibt es auch hinten. Mit umgelegter Rücksitzbank entsteht so eine Ladelänge von knapp sechs Metern. Wohlgemerkt mit geschlossener Ladefläche.

Das gesamte Interieur ist super variabel. So kannst du das Lenkrad einfahren und stattdessen einen Tisch vor dich ziehen. So wird der Pick-Up zum mobilen Büro. Dabei kannst du dich auch an einem 28 Zoll großen Display in der Mittelkonsole bedienen.

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Design und Spielereien 

Neben den ganz praktischen Funktionen gibt es auch eine Menge Spielereien von RAM, die optischer Natur sind. LED-Beleuchtung in Front und Heck inklusive beleuchteter Markenschriftzug und Displaystreifen an der Seitenlinie sind eine davon. Dazu zeigt RAM ein Glasdach und Leder aus der Apfel-Industrie.

Ein „Shadow Mode“ kann ebenfalls unter die Rubrik Spielerei geparkt werden: Hier folgt dir das Auto selbsttätig, wenn du dich beispielsweise auf der Baustelle zu Fuß bewegst. Dazu kannst du von außen Sprachbefehle geben: „RAM, schieß ein Foto von mir“ beispielsweise aktiviert die Außenkameras und erstellt ein Bild von dir, wenn du vor dem Auto stehst. Das Gegenteil machen Projektoren. Du kannst sie nutzen, um unter anderem Filme auf eine Wand vor dir zu werfen.

Serienfahrzeug von RAM angekündigt

Mit dem 1500 BEV wird RAM im Jahr 2024 das Pickup-Segment dann auch mit einem Serienfahrzeug beackern. Es soll in einer Kombination von Bereichen, die den Kunden am wichtigsten sind, führend sein: Reichweite, Anhängelast, Nutzlast und Ladezeit. Weitere Informationen über die Serienversion werden in den kommenden Monaten verfügbar sein.

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