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Luxus-SUVs: Der neue Range Rover und seine Konkurrenten

Diese dicken Nobel-Brocken liegen meist deutlich über fünf Meter Länge

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Range Rover (2022)

Da ist er also, der neue Range Rover für 2022. Optisch unterscheidet er sich auf den ersten Blick nicht stark von seinem Vorgänger, was vermutlich auch so gewollt ist. Es gibt weiterhin zwei Karosserien, die Standard- und die Langversion (LWB), die sich durch den Radstand unterscheiden. Der kurze Range ist 5,05 Meter lang, während die LWB-Version 5,25 Meter misst – was einem Zuwachs von 5 Zentimeter gegenüber dem Vorgängermodell entspricht.

Trotz des neuen Stylings lässt sich der Kofferraum wie gewohnt zweiteilig öffnen. Hinter den Klappen verbirgt sich ein Volumen, das bei 725 Litern (bei umgeklappter zweiter Sitzreihe) beginnt und bis zu 1.841 Litern reicht.

Mild-Hybrid, Plug-in-Hybrid und (bald) elektrisch. Der neue Range Rover geht einen Schritt in Richtung Elektrifizierung und präsentiert ein batteriegestütztes Angebot in verschiedenen Stufen. Die Palette beginnt mit den Mild-Hybrid-Benzinern P360 und P400 sowie den Dieselmodellen D250, D300 und D350. Spitzenmodell ist der P530 mit 4,4-Liter-V8 und 530 PS Leistung. 

Die Offroad-Eigenschaften werden trotzdem beibehalten: Hohe Böschungswinkel (34,7 Grad vorne, 29 Grad hinten) und fast 30 cm Bodenfreiheit, um auch 90 cm tiefe Wasserdurchfahrten zu ermöglichen, sind schon eine Ansage. Die Preise haben sich gewaschen. Sie müssen sich in Deutschland mit mindestens 121.200 Euro anfreunden.

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Audi Q7

Audi spendierte bereits 2019 der 2015 gestarteten zweiten Generation des Q7 ein optisches und technisches Update. So bekam das große SUV damals Mildhybrid-Technologie, ein neues Bedienkonzept und optionale HD-Matrix-LED-Scheinwerfer inklusive Laserlicht. Auf eine gesonderte Langversion verzichtet man aber, so dass der Q7 mit rund 5,07 Meter in seinem Konkurrenzumfeld fast schon klein ausfällt.

Aktuell stärkster Motor ist der V8-Biturbo-Benziner im SQ7 mit 507 PS Leistung und 770 Newtonmeter Drehmoment. Ein RS-Modell gibt es in der Q7-Baureihe nicht. Wer so etwas möchte, muss zum etwas kürzeren RS Q8 greifen, der 600 PS bereitstellt. 

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Bentley Bentayga

Land Rover bekennt, dass der neue Range Rover unter anderem gegen den Bentley Bentayga antritt. Seit 2016 ist das noble Briten-SUV auf dem Markt, seinen technischen Unterbau teilt es sich mit dem Audi Q7. 2020 erfolgte en großes Facelift. Mit 5,14 Meter ist der Bentayga aber länger, zudem bietet er die fetteren Motoren.

Bereits das schwächste Modell, der Hybrid, liefert 449 PS Systemleistung. Den Diesel gibt es schon seit 2019 nicht mehr. 550 PS hat der Bentayga V8 unter der Haube. Absoluter König der Baureihe ist aber der Speed mit Zwölfzylinder. Nomen est omen: 635 PS und 900 Newtonmeter Drehmoment katapultieren den weit über zwei Tonnen schweren Wagen in 3,9 Sekunden auf 100 km/h, maximal sind 306 km/h drin.

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BMW X7

5,15 Meter: Das dickste SUV aus dem Hause BMW ist seit 2019 der X7. Konzipiert für Märkte wie die USA, wird er dort auch produziert. Hinter der mächtigen Haube mit dem zweitgrößten Grill im aktuellen BMW-Programm gibt es jedoch keinen Zwölfzylinder. Dieser Motor bleibt in Sachen SUV konzernintern dem Rolls-Royce Cullinan vorbehalten, auf den wir noch zu sprechen kommen.

Zurück zum BMW X7: Kleinste Motorisierung ist der xDrive 30d mit 265 PS. Der M50d mit vier Turboladern, 400 PS und 760 Newtonmeter Drehmoment entfiel schon Ende 2020. Aktuelles Spitzenmodell der Baureihe ist der M50i mit 4,4-Liter-Benziner, 530 PS und 750 Newtonmeter Drehmoment. Wer es noch exklusiver mag, kann zum Alpina XB7 mit 621 PS greifen.  

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Cadillac Escalade

Ob Begleitfahrzeug des Präsidenten oder Protzkarre mit Bling-Felgen von Rappern: Der Cadillac Escalade ist in den USA seit jeher bei den Menschen beliebt, die Macht ausstrahlen wollen. Kein Wunder bei dem imposanten Auftritt des Escalade. Er ist ist zwischen 5,38 und 5,77 Meter lang, das Leergewicht beträgt bis zu 2,7 Tonnen. Serienmäßig ist Hinterradantrieb, Allrad gibt es gegen Aufpreis.

Mit der jüngsten Generation, die seit 2020 auf dem Markt ist, wanderte teils moderne Technik unter das Blech des fetten Cadillac. Etwa eine Mehrlenker-Hinterachse und sogar ein Diesel in Gestalt eines 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit 281 PS Leistung und 624 Newtonmeter Drehmoment. Die meisten Escalade werden aber immer noch mit dem 6,2-Liter-V8-Benziner ausgerüstet. Er leistet 426 PS und liefert exakt das gleiche maximale Drehmoment wie der Diesel.

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Jeep Grand Wagoneer

Die Antwort von Jeep auf den Cadillac Escalade und andere XXL-SUVs ist der noch ganz frische Grand Wagoneer. Er bietet immer drei Sitzreihen und steht auf einem massiven Leiterrahmen, den der Ram 1500 stiftet. Der Radstand beträgt 3,12 Meter. Länge, Breite und Höhe liegen jeweils bei 5,44 Meter, 2,12 Meter und 1,92 Meter. Selbst hinter der dritten Reihe gibt es noch ein Kofferraumvolumen von 775 Liter.

Im Grand Wagoneer kommt ein 6,4-Liter-V8 mit 477 PS und Allradantrieb zum Einsatz. In den USA ist der größte Jeep mit Preisen ab 86.995 Dollar (umgerechnet 72.700 Euro) fast schon günstig.

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Lamborghini Urus

Sie stehen auf mächtige SUVs, wollen aber trotzdem etwas Schnittiges und richtig Sportliches haben? Dann ist der Lamborghini Urus genau das Richtige! Was man ihm nämlich nicht ansieht, ist seine Länge von 5,11 Meter. Zudem lässt der Antrieb die 2,2 Tonnen Leergewicht vergessen.

Der Biturbo-V8-Benziner mit 4,0 Liter Hubraum und 650 PS kommt mit anderen Leistungsdaten auch beim Audi Q7, Bentley Bentayga und Porsche Cayenne zum Einsatz. Alle drei teilen sich den technischen Baukasten mit dem Urus. Dort ziehen 850 Newtonmeter das Lambo-SUV in nur 3,6 Sekunden auf Tempo 100, maximal erreicht der Urus 305 km/h. 

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Lincoln Navigator

Und noch ein Fullsize-Luxus-SUV aus den USA: Der Lincoln Navigator ist das schwerste Fahrzeug, das die Marke bislang gebaut hat. (Und das will etwas heißen …) Bis zu 2.747 Kilogramm bringt die seit 2017 gebaute vierte Generation auf die Waage. Mit 5,35 bis 5,66 Meter Länge ist das Ziel eindeutig, man hat den Cadillac Escalade im Visier. 

Anders als dort gibt es den Navigator aber nicht mit Diesel. Einziger Motor ist ein aufgeladener 3,5-Liter-V6 mit 455 PS Leistung und 691 Newtonmeter Drehmoment. 2021 wurde der Lincoln überarbeitet.

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Mercedes-Maybach GLS

Bereits 2006 hatte Mercedes die profitable Nische sehr großer SUVs für sich entdeckt und in den USA mit der Produktion des GL begonnen. 2015 wurde die Baureihe in GLS umbenannt, was die Nähe zur S-Klasse in den Dimensionen unterstreicht. Das beweist auch die aktuelle Generation, die 2019 vorgestellt wurde: Sie ist über 5,20 Meter lang und wiegt mindestens 2,4 Tonnen. 

Im Angebot sind Diesel und Benziner, letztere stets mit 22 Extra-PS durch Mildhybrid. Stärkster GLS ist der AMG 63 mit 612 PS und 850 Newtonmeter Drehmoment aus einem 4,0-Liter-Biturbo-V8. Luxuriösester GLS ist fraglos der Mercedes-Maybach GLS 600 (Bild) mit seinem opulenten Fond. Anders, als die Zahl 600 suggeriert, befindet sich aber kein V12 unter der Haube, sondern ebenfalls der 4,0-Liter-V8, hier mit “nur” 557 PS.

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Rolls-Royce Cullinan

Der unangefochtene König unter den Luxus-Geländewagen kommt zum Schluss: Vorhang auf für den Rolls-Royce Cullinan, der in Deutschland mindestens 333.795 Euro kostet. Puristen stöhnten anno 2018 auf, als der Cullinan vorgestellt wurde. Eine Verwässerung der Marke, ein SUV passt doch nicht zu Rolls-Royce. Die betuchte Kundschaft sieht das anders und greift gerne zu dem 5,34 Meter langen und rund 2,7 Tonnen schweren Ungetüm. 

Um den Ein- und Ausstieg zu erleichtern, lässt sich das SUV mit dem Fahrzeugschlüssel um vier Zentimeter absenken. Außerdem öffnen die Türen wie im Phantom und im Ghost gegenläufig. Einziger Antrieb ist ein 6,75-Liter-V12, der im Cullinan Black Badge 600 PS Leistung und 900 Newtonmeter Drehmoment bereitstellt.

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