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Dreiräder vom Twike über den Peel P50 bis zum CanAm Spyder (2019)

Wir zeigen Ihnen einige der interessantesten Vehikel mit drei Rädern

dreiräder vom twike über den peel p50 bis zum canam spyder (2019)

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Morgan Three-Wheeler

Beginnen wir mit dem Klassiker: Diverse Threewheeler von Morgan gab es schon seit etwa 1910. Die sehr leichten Wagen hatten oft einen freiliegenden Zweizylindermotor vor der Vorderachse. Sie wurden bis in die 50er-Jahre gebaut. 2012 brachten die Briten dann ein Nachfolgemodell mit ähnlichem Design. Seit 2016 gibt es zudem eine Elektroversion.

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Pembleton Super Sport

Der Morgan Threewheeler war schon in den 20er-Jahren nicht so einzigartig, wie er uns heute vorkommt. Und er hat Nachahmer gefunden. So baut die britische Firma etwa seit dem Jahr 2000 den Super Sport, ein Dreirad im Threewheeler-Stil, das meist von einem Zweizylinder aus der Ente (Citroën 2 CV) angetrieben wird. die neueste Variante ist der V-Sport mit einem Trockengewicht von nicht mal 300 Kilo und einem Preis von umgerechnet etwa 25.000 Euro.

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Reliant Rialto

Der Reliant Rialto war ein dreirädriger Kleinstwagen, den der britische Dreiradspezialist Reliant von 1981 bis 1998 herstellte. Bekannt wurde der Vorgänger Reliant Robin, den Jeremy Clarkson in der britischen Autosendung Topgear wiederholt in Kurven zum Kippen brachte. Ob der Rialto kippstabiler ist? Wir würden unsere Hand nicht dafür ins Feuer legen.

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Goliath Pionier

Hinter dem Goliath Pionier stand der Ingenieur und Unternehmer Carl-Friedrich Borgward, der Gründer des gleichnamigen Automarke. Eine andere Marke Borgwards war Goliath. Der 1932 vorgestellte Goliath Pionier konnte ohne Führerschein und steuerfrei gefahren werden. Und vor allem war er günstig, was in der Wirtschaftskrise der 30er-Jahre sehr wichtig war. Die Karosserie bestand aus mit Kunstleder überzogenem Holz. Bis 1934 wurden sage und schreibe etwa 4.000 in verschiedenen Karosserievarianten verkauft.

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Messerschmitt Kabinenroller

Wenn es um klassische Dreirad-Fahrzeuge geht, darf der Messerschmitt Kabinenroller natürlich nicht fehlen. Ursprünglich als Einsitzer für Behinderte gedacht, entwickelte sich das Fahrzeug zum Zweisitzer und wurde ab 1953 beim Flugzeughersteller Messerschmitt gebaut. Wie in einem zweisitzigen Kampfflugzeug saßen die beiden Insassen hintereinander. Der Motor im Heck trieb das Hinterrad an, gesteuert wurde mit einer Art Lenkstange mit Dreh-Gasgriff.

(Bild: Ralph Kremlitschka)

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Nobe

Der Nobe sieht ebenfalls wie ein Klassiker aus, ist aber neu und hat einen Elektroantrieb. Das Retro-Dreirad aus Estland ist laut Firmenchef Roman Muljar “so mühelos stilvoll, dass man es lecken möchte”. Es wird von drei Elektromotoren (pro Rad einer) angetrieben. Die Basisversion Nobe 100 hat 73 PS und 210 Kilometer Reichweite. Der Nobe 100 GT mit abnehmbarem Glasdach bietet 98 PS und 260 Kilometer Reichweite. Marktstart soll 2020 sein, die Preise beginnen angeblich bei 29.000 Euro (ohne Steuern).

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Polaris Slingshot

Erheblich sportlicher ist der Slingshot von Polaris Industries. Er hat seinen Namen vom englischen Wort für Schleuder. Und das wohl zurecht, schließlich wird das nur 800 Kilo schwere Gefährt von einem 175-PS-Motor angetrieben. Die Preise beginnen bei 21.000 Dollar (etwa 19.000 Euro).

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BRP Can-Am Spyder und Ryker

Dieses Dreirad ist am ehesten unter dem Namen Can-Am Spyder bekannt. Hersteller ist die Bombardier-Tochter BRP Bombardier Recreational Products. Bei uns wird das Dreirad seit 2008 verkauft. Den Spyder gibt es ab 18.899 Euro. Dann ist ein 105 PS starker Dreizylinder von Rotax an Bord des 408 Kilo schweren Vehikels. Mit 9.799 Euro noch günstiger ist der Ryker mit Rotax-Zweizylinder und 51 PS.

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FTV eVaro

Der kanadische Hersteller FTV ist eigentlich auf “Heavy Duty”-Elektrofahrzeuge für die Baustelle spezialisiert, doch 2009 stellte die Firma den eVaro vor, ein pfeilförmiges Dreirad mit seriellem Plug-in-Hybridantrieb. Welcher Verbrennungsmotor zum Einsatz kam, wurde nicht verraten. Die elektrische Reichweite sollte jedoch bei bis zu 200 Kilometer liegen. Seit 2009 haben wir von dem eigentlich ganz schicken Zweisitzer nichts mehr gehört.

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Vanderhall Venice Speedster

Und noch ein Spielzeug für große Kinder: Der Venice Speedster vom US-Hersteller Vanderhall hat einen 1,4-Liter-Turbobenziner unter der Haube und wiegt nur 624 Kilo. Und das Beste: Sie brauchen Ihre Schwiegermutter nicht mitzunehmen, denn das Ding ist ein Einsitzer. Der Preis: 26.950 Dollar (etwa 24.000 Euro).

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Elio P5

Seit seiner Gründung im Jahr 2009 plant der US-amerikanische Hersteller Elio Motors schon, ein Dreiradfahrzeug namens P4 auf den Markt zu bringen, doch bisher ist nichts draus geworden, unter anderem wegen finanzieller Schwierigkeiten des Unternehmens. Das zweisitzige Vehikel soll laut Website einen 55 PS starken Dreizylinder bekommen und nur 612 Kilo wiegen. Mit viel Feinschliff im Detail und sparsamer Ausstattung will Paul Elio einen Preis von 7.450 Dollar (knapp 7.000 Euro) realisieren. 65.000 Interessenten haben schon reserviert.

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Twike 5

Der Twike 5 ist der Nachfolger des Twike 3. Beiden gemeinsam ist das ungewöhnliche Antriebskonzept: Das Dreirad fährt rein elektrisch, doch um die Fitness der beiden Insassen zu verbessern und die Reichweite zu erhöhen, kann man auch in Fahrradpedale treten. Gesteuert wird der Twike mit zwei seitlichen Steuerhebeln. Der Haken am Twike ist der Preis: 30.000 Euro werden angestrebt, und da ist die Batterie noch nicht mal inbegriffen. 

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Trikes

Anders als die bisher gezeigten Dreiräder haben klassische Trikes ein Rad vorne und zwei hinten. Gesteuert wird das Vehikel wie ein Chopper mit einer hoch reichenden Gabel. Für den Antrieb sorgt bei den klassischen Trikes ein Motor aus dem VW Käfer. Bekannte Trike-Marken sind Fecht, WK, CCS-Trike, TRIKetec, Rassler, rewaco, Easy Trike und Boom. Und für alle, die es nur mal ausprobieren wollen: Vermieter gibt es an jeder Ecke.

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Elektro-Carver

Ein Schwachpunkt von Trikes ist, dass sie sich auf kurvigen Strecken nicht gut anfühlen, weil man sich nicht in die Kurve legen kann. Der Carver One behob das Manko mit einer speziellen Neigetechnik. Der Nachfolger hat ebenfalls Neigetechnik, wird aber elektrisch angetrieben und soll zudem nur 7.990 Euro kosten. Der Elektro-Carver ist aber anders als der bis zu 185 km/h schneller Carver One für die Stadt ausgelegt: Die Reichweite liegt bei 100 Kilometer, die Höchstgeschwindigkeit bei 45 km/h. Reservieren kann man schon, kaufen noch nicht.

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Toyota i-Road

Und noch ein Dreirad mit Neigetechnik, aber eigentlich noch verrückter als der Carver. Der Toyota i-Road hat zwei Räder vorne und eines hinten. Um sich zu neigen, werden die Vorderräder durch einen Motor gegeneinander verschoben. Dazu kommt eine Hinterradlenkung, die das Fahren in der Stadt für Anfänger nicht gerade einfach macht. Spaß macht das Elektro-Dreirad aber sehr, wie wir uns im Jahr 2015 überzeugt haben. Kaufen kann man den i-Road nicht, aber es gibt Sharing-Testprojekte in Grenoble, Tokio und Toyota City (bei Nagoya).

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Arcimoto FUV

Explizit als Spaßmobil konzipiert ist auch das Fun Utility Vehicle (FUV) von der US-Firma Arcimoto. Das 2,87 Meter lange Dreirad wird elektrisch angetrieben und bietet Platz für zwei Personen. Mit seinen 82 PS erreicht das FUV in 7,5 Sekunden die Tempo-100-Marke. Gesteuert wird wie beim Fahrrad per Lenkstange, die Karosserie besteht aus einem Rohrrahmen und ein paar Kunststoffpaneelen – also kein Fahrzeug für den (deutschen) Winter. Die ersten Exemplare sollen im Sommer 2019 ausgeliefert werden und 19.900 Dollar (knapp 18.000 Euro) kosten.

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CityEL

Ja, den CityEL gibt es noch. Das dreirädrige Leichtfahrzeug mit Elektroantrieb wird schon seit 1987 hergestellt, also seit über 30 Jahren. Ursprünglich wurde eine Bleibatterie als Akku eingesetzt, die 50 Kilometer Reichweite ermöglichte. Derzeit gibt es nur eine Version mit Lithium-Ionen-Akku, die 100 Kilometer schaffen soll. Es gibt zwei Versionen, die 57 beziehungsweise 63 km/h schnell werden. Der Preis: 9.999 Euro, die 63-km/h-Version kostet 99 Euro Aufpreis.

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