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Die Geschichte der Mercedes C-Klasse seit 1982

Zum Start der neuen Generation werfen wir einen Blick zurück

die geschichte der mercedes c-klasse seit 1982

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Mercedes 190 (Baureihe 201, 1982-1993)

Der Mercedes 190 überzeugt bei seiner Vorstellung im November 1982 mit frischem und agilem Design, klarer Keilform und feinen Lichtkanten. Intern wird die Limousine als “Kompaktklasse” bezeichnet. “Baby-Benz” – so nennen zunächst Kunden in den USA das rund 4,42 Meter lange Fahrzeug.

Als Referenz für die Entwicklung dienen die Mercedes-Baureihen der oberen Mittelklasse sowie der Ober- und Luxusklasse. Im Vergleich zu diesen ist die Baureihe W 201 aber kompakter, leichter und verbrauchsgünstiger.

Zu ihren Technikhighlights gehört das eigens entwickelte Fahrwerk mit der Raumlenker-Hinterachse. Diese Konstruktion gleicht Seiten- und Längskräfte in allen Fahrzuständen weitgehend aus.

Zum Debüt der Baureihe stellt Mercedes-Benz 1982 die Typen 190 und 190 E vor. Es folgen 1983 der 190 D mit leisem Dieselantrieb sowie 1984 der sportliche 190 E 2.3-16 mit Vierventiltechnik.  

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Mercedes 190 (Baureihe 201, 1982-1993)

Die Entwicklung des Mercedes 190 beginnt ungefähr Mitte der 1970er-Jahre. Frühe Entwürfe befassen sich sogar mit der Möglichkeit eines Fließhecks im Stil des späteren Ford Sierra. Doch diese Optik erscheint auch aus heutiger Sicht zu gewagt.

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Mercedes 190 (Baureihe 201, 1982-1993)

Ein Höhepunkt der Modellpflege 1988 ist der 190 E 2.5-16 (143 kW/195 PS). Er dient auch als Basis für erfolgreiche DTM-Rennwagen. Sondermodelle mit jugendlichen Akzenten unterstreichen 1992, wie erfolgreich die Baureihe der Marke neue Käuferschichten erschlossen hat. Nach einer letzten Modellpflege 1991 endet die Produktion des W 201 im August 1993. Bis dahin entstehen insgesamt 1.879.630 Fahrzeuge der Baureihe.

Zu Lebzeiten des 190 gehört AMG noch nicht zu Mercedes. Sportliche Highlights ab Werk sind daher die Evo-Modelle auf Basis des 190 E 2.5-16. Höhepunkt ist der Evo II mit 235 PS und riesigem Heckspoiler.

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Mercedes C-Klasse (Baureihe 202, 1993-2001)

Mit der Baureihe 202 beerbt Mercedes den beliebten 190. Während im seitlichen Profil noch eine gewisse Verwandtschaft besteht, sprechen Front- und Heckpartie eine komplett neue Formensprache.

Nun heißt die Baureihe offiziell C-Klasse und es gibt endliche eine umlegbare Rücksitzbank in der Limousine. Neu sind auch Ausstattungslinien vom quietschbunten “Esprit” bis zum gediegenen “Elegance”.

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Mercedes C-Klasse T-Modell (Baureihe 202, 1996-2001)

Die Baureihe 202 hat im Mai 1993 Premiere. Auf den Buchstaben „C“ folgt eine dreistellige Zahl, die auf den Hubraum verweist. Die C-Klasse bietet bei ähnlichen Außenmaßen mehr Raum und Komfort als die Baureihe W 201.

Doch wer wirklich viel mehr Raum möchte, muss sich noch gedulden. Das erste T-Modell der C-Klasse (S 202) kommt erst 1996 auf den Markt.

Bereits 1995 erscheint der C 230 Kompressor (142 kW/193 PS): Nach mehr als 50 Jahren stattet Mercedes-Benz erstmals wieder einen Personenwagen mit einem Roots-Gebläse aus. Ein Paukenschlag ist ebenfalls 1997 das Debüt des C 220 CDI (92 kW/125 PS), dem ersten Mercedes-Benz Personenwagen mit Direkteinspritzer-Dieselmotor nach dem Common-Rail-Prinzip.

Spitzenmodell ist ab September 1993 der C 36 AMG (206 kW/280 PS). 1997 folgt der C 43 AMG (225 kW/306 PS) als erste C-Klasse mit V8-Motor. Ihn übertrifft bereits im folgenden Jahr der C 55 AMG (255 kW/347 PS). Von 1992 bis 2001 entstehen insgesamt 1.626.383 Limousinen (W 202) und 243.871 T-Modelle (S 202) der Baureihe 202.

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Mercedes C-Klasse (Baureihe 203, 2000-2007)

Im März 2000 stellt Mercedes die Baureihe 203 vor. Sie setzt das 1995 bei der E-Klasse eingeführte Vieraugen-Gesicht bei der C-Klasse fort. Kritik gibt es aber für die mäßige Qualitätsanmutung innen. Später nagt der Rost heftig an nicht wenigen Exemplaren der Baureihe 203.

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Mercedes C-Klasse (Baureihe 203, 2000-2008)

Erstmals gibt es drei Karosserieversionen des kompakten Premiumautomobils: Zur Limousine (W 203) kommen das T-Modell (S 203, 2001) und neu das Sportcoupé mit Zentralstern in der Kühlermaske (CL 203, 2000). 

Die Baureihe 203 bringt viele Innovationen in das Marktsegment, zum Beispiel Windowbags, Multifunktionslenkrad und Zentraldisplay. Viele Assistenzsysteme für die aktive Sicherheit sind serienmäßig. Neu sind auch die Dreilenker-Vorderachse und das leicht wechselbare Frontmodul mit Crashboxen aus hochfestem Stahl. Der Luftwiderstandsbeiwert von cW = 0,26 ist ein Spitzenwert.

Topmodell ist ab Frühjahr 2001 der C 32 AMG (260 kW/354 PS) mit Kompressor-V6-Motor. 2004 erscheint die modellgepflegte Baureihe 203. Zu den neuen Motorisierungen gehört der C 55 AMG (270 kW/367 PS) als erstes Achtzylindermodell der Baureihe. 2005 folgt der erste V6-Motor mit vierfacher Nockenwellenverstellung von Mercedes-Benz in drei Leistungsvarianten. Von 2000 bis 2007 produziert Mercedes-Benz von der Baureihe 203 insgesamt 1.529.921 Limousinen (W 203) und 373.873 T-Modelle (S 203).

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Mercedes C-Klasse Sportcoupé (Baureihe 203, 2000-2011)

Bis 2008 fertigt Mercedes zudem rund 310.709 Sportcoupés der C-Klasse (CL 203). Der Zweitürer ist bei jungen Zielgruppen und Mercedes-Neukunden besonders erfolgreich. Die Antwort auf den BMW 3er Compact läuft nach einer umfassenden Überarbeitung als CLC-Klasse bis 2010 weiter. 2012 folgt die A-Klasse (W 176) als ideeller Nachfolger.

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Mercedes C-Klasse (Baureihe 204, 2007-2014)

Die C-Klasse der Baureihe 204 hat im Januar 2007 Premiere. Auf die 4,58 Meter lange Limousine (W 204) folgt im Herbst 2007 das T-Modell (S 204). Gegenüber dem Vorgänger wächst die Baureihe 204 in allen Dimensionen, was den Raumkomfort weiter verbessert.

Das Design mit straffen Linien, einer deutlichen Pfeilung der Front sowie großen, ruhigen Flächen strahlt technische Souveränität aus. Erstmals bietet Mercedes zwei Fahrzeuggesichter für die C-Klasse: Die Ausstattungslinie Avantgarde mit mittig im Kühlergrill angeordnetem Mercedes-Stern ist sportlicher ausgerichtet, Elegance und Classic tragen den klassischen Mercedes-Kühlergrill mit Stern auf der Motorhaube. Sie stehen stärker für Komfort und Eleganz.

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Mercedes C-Klasse (Baureihe 204) und Mercedes SLK (Baureihe R 172)

Warum steht hier neben der C-Klasse der Baureihe 204 auch der Mercedes SLK? Ganz einfach: Auch er nutzt die Technik des C, gleiches gilt für den GLK und dessen Nachfolger GLC.

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Mercedes C-Klasse Coupé (Baureihe 204, 2011-2015)

Schon seit 2007 ist der C 63 AMG mit 457 PS starkem V8-Motor das Topmodell. 2008 erscheint der C 350 CGI BlueEFFICIENCY mit weltweit erstem Benzinmotor mit strahlgeführter Direkteinspritzung.

Im März 2011 wird das C-Klasse Coupé (C 204) vorgestellt, das auf der Plattform der Limousine aufbaut. Ein Highlight ist das Mitte 2011 präsentierte Hochleistungsfahrzeug C 63 AMG Black Series (380 kW/517 PS), das es nur als Coupé gibt. Für Limousine und T-Modell ist die C 63 AMG Edition 507 (372 kW/507 PS) ab 2013 die leistungsstärkste C-Klasse.

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Mercedes C-Klasse (Baureihe 204, ab 2011)

2011 erhält die Mercedes C-Klasse der Baureihe 204 ein vor allem an der Frontpartie deutlich sichtbares Facelift. Die Überarbeitung fällt mit rund 2.000 geänderten Teilen umfangreicher aus als sonst üblich. 

Von der Baureihe 204 werden bis Ende 2013 in den Mercedes-Werken Sindelfingen, Bremen, East London (Südafrika) und Peking (China) insgesamt 2.417.117 Fahrzeuge produziert. Darunter sind 1.836.349 Limousinen, 429.939 T-Modelle und 150.829 Coupés.

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Mercedes C-Klasse (Baureihe 205, seit 2014)

Im Januar 2014 hat die Mercedes C-Klasse der Baureihe 205 Premiere, zunächst als Limousine. 

Das umfangreiche Motorenangebot mit Leistungen von 85 kW (116 PS) bis 375 kW (510 PS im Topmodell C 63 S) umfasst auch moderne Hybrid- sowie Plug-in-Aggregate. Ultrahochfeste Stähle und Aluminiumstrangpressprofile machen die Karosseriestruktur der Limousine um 50 Kilogramm leichter als bei reiner Stahlbauweise. Erstmals angeboten wird das Luftfederfahrwerk AIRMATIC, einzigartig in dieser Fahrzeugklasse.

Der cW-Wert von 0,24 in der günstigsten Ausführung BlueEFFICIENCY ist ein neuer Bestwert in dieser Fahrzeugklasse. Bei der Sicherheit punktet die Baureihe 205 mit diversen Assistenzsystemen. Neben den bekannten Airbags erhält die Baureihe Pelvisbags zum Schutz des Beckens, die seitlich aus den Türen austreten, sowie einen neu entwickelten Windowbag, Sidebags für die äußeren Fondpassagiere und einen Kneebag für den Fahrer.

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Mercedes C-Klasse T-Modell (Baureihe 205, seit 2014)

Schon recht bald nach der Premiere der C-Klasse als Limousine zeigt Mercedes auch den Kombi alias T-Modell (S 205, Mai 2014). Er bringt es in der Länge auf 4,70 Meter. 

Die Modellpflege im Jahr 2018 bringt unter anderem auf Wunsch MULTIBEAM LED-Leuchten mit ULTRA RANGE-Fernlicht sowie das Intelligent Light System. Im Interieur ist jetzt unter anderem ein volldigitales Instrumentendisplay erhältlich. Die neuen Vierzylindermotoren M 264 und OM 654 sind Basis eines modularen Motorenbaukastens und ermöglichen diverse Antriebsvarianten.

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Mercedes C-Klasse T-Modell (Baureihe 205, seit 2014)

Als Taxi sieht man die C-Klasse seit jeher nie so oft wie die ungleich größere E-Klasse. Trotzdem zeigt Mercedes ein Taxi-Paket für das T-Modell der Baureihe 205.

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Mercedes C-Klasse Langversion (Baureihe 205, seit 2014)

Als Taxi interessant wäre sicherlich die Langversion der C-Klasse. Doch diese rund zehn Zentimeter längere Limousine (V 205, ab August 2014) ist ausschließlich für China gedacht und wird auch nur dort produziert.

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Mercedes C-Klasse Coupé und Cabriolet (Baureihe 205, seit 2015/2016)

Im August 2015 löst das C-Klasse Coupé (C 205) seinen Vorgänger ab. Erstmals ist ab Februar 2016 die C-Klasse auch als Cabriolet (A 205) im Programm.

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Mercedes-AMG C 63 Medical Car (Baureihe 205)

In der Formel 1 ist das offizielle Medical Car seit 2015 ein Mercedes-AMG C 63 S T-Modell (S 205, siehe Foto).

Dessen Vorgänger aus den Reihen der C-Klasse sind das C 63 AMG T-Modell (S 204, ab 2008), ein C 55 AMG T-Modell (S 203, ab 2004), ein C 32 AMG T-Modell (S 203, ab 2001), ein C 55 AMG T-Modell (S 202, ab 1998) und ein C 36 AMG (S 202, ab 1996). In der Formel 1 wird ab Juni 1996 ein C 36 AMG (W 202) als Safety-Car eingesetzt.

Performancemodelle der C-Klasse kommen auch in der DTM als offizielles Safety-Car zum Einsatz.

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Mercedes C-Klasse (Baureihe 206, ab 2021)

C-Klasse, die Fünfte, wenn man seit 1993 rechnet. 2021 stellt Mercedes erstmals die neue C-Klasse (W 206) zeitgleich als Limousine und Kombi vor. 

Optisch etwas rundlicher als ihre Vorgänger, gibt es innen größere Displays. Zudem werden nur noch Vierzylinder im Angebot sein, außerdem entfällt der Stern oberhalb des Grills als Option.

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